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Werbetaschen - Der Siebdruck-Prozess

By goprom 3 years ago 1366 Views No comments












































Werbetaschen
- Der Siebdruck-Prozess

Taschen mit großen und aufmerksamkeitsstarken
Aufdrucken sind das Werbeinstrument schlechthin.
Dank des hohen Alltagsnutzen, der langen
Lebensdauer, der großen, beidseitig bedruckbaren
Werbefläche und der enormen Öffentlichkeits-
wirksamkeitspielen Taschen mit Werbeaufdruck
daher die wortsinnlich „tragende Rolle“ bei
vielen Image- und Markenauftritten.

Wie kommt der Aufdruck auf die Tasche?
Damit eine Tasche zum Werbeträger mit Fernwirkung
wird, sollte der Werbeaufdruck möglichst großflächig,
kantenscharf, kontrastreich,und deckend ausfallen.
Der Aufdruck erfolgtin der Regel im Siebdruck-
verfahren, mit dem man Motive in bis zu 4 Farben
problemlosaufbringen kann. Dabei wird jede Farbe
des Druckmotivs einzeln und nacheinander auf
das Material gedruckt.

Das Siebdruck-Prinzip – einfach erklärt
Der Siebdruck ist ein sogenanntes Durchdruck-
verfahren,bei dem die Druckfarbe durch eine
Siebschablone auf den Bedruckstoff „gepresst“ wird.
Das „Sieb“ meint hierbei einen Rahmen mit
eingespanntem Textilgewebe, dass einer sehr
engmaschigen Gardine ähnelt. Im nächsten
Arbeitsgang wird eine lichtempfi ndliche Emulsion
auf das Sieb aufgetragen, mit der die Maschen
„verschlossen“ werden.

Das Logo oder Motiv wird in der Druckvorstufe
als Film gefertigt, der im nächsten Arbeitsschritt
auf das Sieb gelegt wird, um beides im
Anschluss mit UV-Licht zu bestrahlen (siehe rechts).

Dabei bleiben diejenigen Stellen der licht-
empfindlichen Emulsion, die durch die deckenden
Teile des Films vor dem Licht geschützt sind,
wasserlöslich und werden aus dem Sieb
ausgewaschen.
Die vorbereitete Siebschablone kann nun zum
Drucken verwendet werden. Hierzu wird der
Bedruckstoff unter das Sieb gelegt und die
entsprechende Farbe mit einer sogenannten
Rakel verteilt, bis sich die Maschenöffnungen
gleichmäßig mit Farbe gefüllt haben (das
nennt man „Fluten).

Unter Ausübung von Druck wird die Rakel
ein zweites Mal über das Sieb gezogen,
wodurchdie Farbe durch die Maschen auf den
Bedruckstoff gequetscht und übertragen wird.
Beim manuellen Siebdruck ist die Flut- und
Druckrakel in ihrer Bauart mit einer Gummiflitsche
beim Fensterputzen vergleichbar.

Auf einer weißen Leinwald malt es sich besser!
Wie beim Malen und Zeichnen werden
Deckung, Brillanz und Farbgenauigkeit am
besten auf einer weißen Leinwand erzielt. Da
der Bedruckstoff nicht immer weiß ist, wird auf
dunklen Bedruckstoffen die „weiße Leinwand“
ganz einfach durch eine Unterlegung mit weißer
Farbe imitiert. Die Weißunterlegung nennt
man bei einem weißen Druck auch Doppeldruck.

Werbeaufdrucke in der Massenproduktion
Dem vorangegangen Prinzip gehen viele
Arbeitsschritte per Hand voraus. Um Taschen
in großer Aufl age produzieren zu können,
werden einige der genannten Arbeitsschritte
natürlich (teil-)maschinell ausgeführt.
Die Druckmaschine beim Siebdruck wird
aufgrund der runden Bauart auch „Karussell“
genannt, mit der man im Schnitt acht Taschen
gleichzeitig bedrucken kann.

Siebdruck - Fakten

• Der Siebdruck ist ein Durchdruckverfahren,
wobei das Sieb als Schablone dient.

• Jede Farbe wird einzeln und nacheinander
aufgetragen, daher wird pro Motivfarbe
jeweils 1 Film und 1 Sieb benötigt, die sich
im Regelfall als „Druckneben- oder Vorkosten“
widerspiegeln.

• Auf farbigen Taschen wird eine Weißunterlegung
benötigt, um eine brillante und genaue
Farbwiedergabe zu erzielen.

• Der Siebdruck ist hochdeckend und verfügt
über eine Haptik, die man als „gummiert“
bezeichnen kann (sofern nicht mit Farben auf
Wasserbasis gedruckt wird).